Samstag, 22. September 2012

[Rezension] Frauke Scheunemann - Dackelblick




"Dackelblick" von Frauke Scheinemann

Verlag: Goldmann Verlag (18.Juli 2011)

Kostet: 8,99€

ISBN: 978-3442470662

Seitenanzahl: 320 Seiten






Der Klappentext. 
Liebe auf den Hund gekommen

Für Dackel Herkules ist sein Frauchen Carolin der tollste Mensch auf der Welt. Nur Thomas, Carolins Lebensgefährten, kann er nicht riechen, denn der hat etwas gegen Hunde und behandelt Carolin schlecht. So beschließt Herkules gemeinsam mit seinem Freund, dem Kater Herrn Beck, Thomas loszuwerden. Mit einem Trick gelingt dies den beiden sogar, doch leider weint Carolin seitdem den ganzen Tag. Schnell ist klar: Herkules muss einen neuen Mann für sie suchen. Aber wie findet man den Richtigen, wenn man in Sachen Liebe ganz andere Vorstellungen hat als sein Frauchchen? 

Zitat, S. 69. 

" >>Aha.. Bist du sicher, dass das nicht mit einem anderen süßen Kerlchen zu tun hat?<<
>>Bitte? Ich weiß nicht, wovon du redest.<<
Hier bin ich allerdings mit Nina auf dem gleichen Stand. Mir ist auch nicht klar, wovon Carolin redet. Welches süße Kerlchen? Ich habe außer mir niemanden entdecken können, der dieses Prädikat verdient.

Meine Meinung.
Oh Gott, hat der Dackel auf dem Cover es mir angetan! Diesen "Dackelblick" können wirklich nur die Hunde. Super niedlich. Also, das Cover bekommt von mir schon mal die volle Punktzahl und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Aber jetzt möchte ich euch lieber meine Meinung zu dem Inhalt der schönen Verpackung erzählen.

Es ist eine sehr süße Idee, die Welt mit Hundeaugen nieder zu schreiben und das stelle ich mir gewiss nicht einfach vor. Der kleine Herkules heißt nämlich eigentlich Carl-Leopold und war ein fauxpas seiner Mutter, die für die Zucht des Hauses von Escherbach zuständig ist. Die besagte Mutter hatte aber Hochzeit mit einem Mischling und so kam Carl-Leopold auf die Welt und letztendlich ins Tierheim. 
Hier beginnt mein erster Kritikpunkt: Ich glaube kaum, dass ein gewissenhafter Züchter seine Schützlinge in das Tierheim abgibt, sondern eher "günstig" an einen neuen Halter. Auch, dass das Tierheim sofort das Tier in fremde Hände weitergibt, erscheint mir an den Haaren herbeigezogen. Aber nun gut, da möchte ich drüber hinwegsehen. 

Herkules ist ca. ein halbes Jahr alt, als er bei Carolin einzieht. Und dafür kann der kleine Mann sich richtig souverän ausdrücken. "Mit Verlaub" und "respektive" sind mir oft aufgefallen und irgendwie kam mir das auch sehr sinnfrei rüber. Ich meine, gut, ein Buch, indem ein Hund mit Katzen sprechen kann ist ja schon eher "fantasymäßig" aber dann erwarte ich mir bei so einem jungen Hund eher Umgangssprache. 
An sich kamen mir die Charaktere auch nicht wirklich gut ausgearbeitet rüber. Eher war es für mich so, dass die Autorin irgendwann ganz schnell zwei Männer für Carolin brauchte, egal wie. Die Geschichte ist insgesamt an sich leider nicht wirklich rund. 

Auch hat mich eine Sache enttäuscht, die in der Mitte des Buches erst klar wurde, die mir aber leider mein gesamtes Bild im Kopf von Herkules wieder zerstört hat. So was muss nicht sein. 
Natürlich lässt sich der Roman flüssig lesen aber durch diese Kritikpunkte habe ich ihn mir wohl selber madig gemacht und ihn letzten Endes ohne große Freude durchgelesen. 

Ich denke, die anderen beiden Romane "Katzenjammer" und "Welpenalarm" werde ich mir nicht zulegen. 


Fazit: Für Hundefreunde eine kleine Abwechslung mit ein paar Lachern, die großzügig über Kleinigkeiten hinweggucken können. 




Kommentare:

  1. Tolle Rezi:) Ich will diese buch auch ubedingt lesen:) würdest du es tauschen?


    LG Sarah


    PS: sharah1406@web.de

    PS: ich könnte dir vllt. nicholas spraks ab+nbieten:D

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    1. Hey,

      vielen Dank. :)

      An sich würde ich es schon tauschen. Welchen Sparks würdest du mir denn anbieten? :)


      Liebe Grüße
      Elli

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